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Microsoft Security Blog·
vor 7 Tagen·
Wichtigkeit 82
KI
security
Ein manipuliertes Claude-Code-Extension-Paket (Versionen 2.1.312/2.1.313) war am 29. Oktober 2026 für rund elf Stunden im Cursor-Marketplace verfügbar und injizierte beim Laden JavaScript, das eine SSH-Backdoor mit Reverse-Tunnel und Persistenz einrichtet. Microsoft Visual Studio Marketplace, npm und Anthropics eigene Systeme waren nicht betroffen. Betroffen sind ausschließlich Entwickler-Workstations, die das Extension in diesem Zeitfenster aus dem Cursor-Marketplace installiert oder automatisch aktualisiert haben.
→ Prüfen, ob auf Entwickler-Endpoints die Versionen 2.1.312/2.1.313 aus dem Cursor-Marketplace installiert wurden, und bei Fund authorized_keys-Einträge mit Kommentar svc-telemetry, .stk_-Dateien sowie SSH-Tunnel-Prozesse entfernen und Credentials rotieren.
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Microsoft Security Blog·
vor 7 Tagen·
Wichtigkeit 82
KI
security
Microsoft Threat Intelligence dokumentiert zwei human-operated Intrusions, bei denen Angreifer per Teams-Nachrichten und -Anrufen Helpdesk-Mitarbeiter imitierten und Nutzer zu Quick-Assist-Sessions überredeten. Nach dem Remote-Zugriff wurden portable Python-, Bun- oder Java-Runtimes gestaged und AD CS auf ausnutzbare Zertifikatspfade geprüft: In einem Fall ein ESC1-anfälliges Template für privilegierte Konten inklusive DCSync, im anderen PetitPotam-NTLM-Relay auf Web Enrollment (ESC8) mit PKINIT gegen das Domänenkonto. Betroffen sind alle Tenants mit AD CS-Infrastruktur und permissiven Templates bzw. ungeschützten Enrollment-Endpunkten.
→ Certificate Templates und Web-Enrollment-Endpunkte auf ESC1/ESC8 prüfen und absichern, denn ein einmal ausgestelltes Auth-Zertifikat überlebt Passwort-Reset und Reimaging und bleibt ein dauerhafter Zugangspfad.
News
Microsoft Security Blog·
vor 3 Tagen·
Wichtigkeit 78
KI
security
Microsoft Threat Intelligence dokumentiert eine Fake-Download-Kampagne, bei der präparierte Inno-Setup-Installer nach dem Start mehrere monetarisierte Payloads nachladen, darunter Proxy-Pool-Software, Distributed-Computing-Clients (BOINC, CharityEngine) und Adware-Utilities. Die Installer nutzen Callback-Muster mit d=inno und r=offer_execution, um Angebote, Affiliate- und Download-Network-IDs zu koordinieren und Installationsergebnisse zu tracken. Betroffen sind Endpunkte von Nutzern, die gecrackte Software, Spiele oder Aktivierungstools herunterladen.
→ Prüfen, ob PUA-Schutz und Defender-Policies aktiv sind und ob unerwartete SYSTEM-Scheduled-Tasks oder Proxy-/BOINC-Prozesse auf Endpunkten auftauchen.
News
Microsoft Security Blog·
vor 1 Tagen·
Wichtigkeit 72
KI
security
Microsoft führt mit Dynamic Permissions, Dynamic Agent Risk und Dynamic Conditional Access neue Mechanismen ein, die die Rechte von AI Agents auf die aktuelle Aufgabe begrenzen und bei Risikoänderungen automatisch einschränken oder eine menschliche Freigabe verlangen. Zusätzlich ist Microsoft Execution Containers (MXC) als OS-erzwungene Least-Privilege-Isolation für lokale Agents auf Windows allgemein verfügbar, und Defender erkennt nun über 50 lokale AI Agents samt konfigurierter MCPs auf Windows und macOS. Betroffen sind vor allem Tenants, die Agents auf Unternehmensdaten und -tools zugreifen lassen.
→ Agent-Identitäten brauchen jetzt eigene, aufgabengebundene Berechtigungen statt breiter Delegation – prüfen, ob bestehende Agent-Registrierungen und Conditional-Access-Policies diese Einschränkung bereits abbilden.
Sicherheit
Microsoft Security Blog·
vor 8 Tagen·
Wichtigkeit 62
KI
security
Microsoft Threat Intelligence ordnet nordkoreanische Akteure in vier Reifegrade der KI-Nutzung ein: Jade, Coral und Jasper Sleet haben KI in alle Workflows operationalisiert, Diamond, Onyx, Pearl und Sapphire Sleet befinden sich im beschleunigten Ausbau. Die Akteure setzen generative und agentische KI für Reconnaissance, maßgeschneiderte Lures, gefälschte Identitäten und Tool-Entwicklung ein, unter anderem über das Open-Source-Framework ARTEX. Die Operationen bleiben menschlich gesteuert, zielen aber weiter auf Krypto-, Finanz-, IT- und Behördenumgebungen.
→ Da KI-gestützte, hochgradig personalisierte Social-Engineering- und Identitätsangriffe schneller und überzeugender werden, sollten Tenant-Admins Conditional Access, Token Protection und Helpdesk-Prozesse gegen kompromittierte Identitäten härten und Defender-Signale für diese Akteure aktiv auswerten.
News
Microsoft Security Blog·
vor 4 Tagen·
Wichtigkeit 52
KI
security
Eine Analyse von rund 383.000 seit 1999 veröffentlichten CVEs zeigt, dass nur etwa 2.000 (0,5 Prozent) tatsächlich in freier Wildbahn ausgenutzt wurden. Ausgenutzte Schwachstellen konzentrieren sich stark auf Systemübernahme-Klassen: Server-seitige RCE steigt von 20 auf 37 Prozent, lokale Privilegieneskalation von 11 auf 18 Prozent, während XSS und Denial-of-Service deutlich seltener ausgenutzt werden. Zudem sind OS-Schwachstellen bei ausgenutzten CVEs mit 41 Prozent fast doppelt so stark vertreten wie im Gesamtbestand.
→ Patch-Priorisierung sollte sich an Ausnutzungswahrscheinlichkeit und Blast Radius orientieren statt an reiner CVSS-Höhe, da Server und Netzwerk-Appliances oft wochen- bis jahrelang ungepatcht bleiben.
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Microsoft Security Blog·
vor 8 Tagen·
Wichtigkeit 42
KI
security
IDC hat Microsoft im MarketScape für moderne Endpoint-Security für Enterprises 2026 als Leader eingestuft. Der Bericht hebt autonome Attack Disruption, agentische KI über Security Copilot (jetzt allgemein verfügbar) sowie plattformübergreifende Abdeckung mit Sovereign-Cloud-Optionen hervor. Zusätzlich beschreibt der Beitrag neue Defender-Funktionen zur Erkennung und Laufzeitabsicherung lokaler KI-Agenten und MCP-Server unter Windows und macOS.
→ Wer lokale KI-Agenten im Einsatz hat, sollte prüfen, ob Defender-Agent-Discovery und die Runtime-Protection-Preview aktiviert sind, da Prompt-Injection sonst ungefiltert auf Agent-Aktionen trifft.