Sicherheit
Microsoft Security Blog·
vor 1 Tagen·
Wichtigkeit 92
KI
security
Microsoft Threat Intelligence beobachtet Threat Actors, die mit dem agentischen Framework ARTEX öffentliche GitHub-Repositories automatisiert nach exponierten OAuth-App-Secrets, Credentials und AI-API-Keys durchsuchen und die Funde direkt für Folgeangriffe nutzen. Ab dem 28. Oktober 2026 kam es zu erfolgreichen Service-Principal-Anmeldungen über kompromittierte App-Credentials aus mehreren Tenants, teils über einen beim Vendor kompromittierten multitenant-App-Secret, mit Zugriff auf Key Vaults, Storage Accounts, Azure AI Services sowie SharePoint und OneDrive. Betroffen sind alle Organisationen, die App-Secrets oder andere Credentials in öffentlichem Code hinterlegen.
→ GitHub-Repositories und Azure DevOps auf exponierte Secrets prüfen und gefundene Credentials sofort rotieren – Entfernen des Codes allein behebt die Kompromittierung nicht.
News
Microsoft Security Blog·
vor 7 Tagen·
Wichtigkeit 82
KI
security
Ein manipuliertes Claude-Code-Extension-Paket (Versionen 2.1.312/2.1.313) war am 29. Oktober 2026 für rund elf Stunden im Cursor-Marketplace verfügbar und injizierte beim Laden JavaScript, das eine SSH-Backdoor mit Reverse-Tunnel und Persistenz einrichtet. Microsoft Visual Studio Marketplace, npm und Anthropics eigene Systeme waren nicht betroffen. Betroffen sind ausschließlich Entwickler-Workstations, die das Extension in diesem Zeitfenster aus dem Cursor-Marketplace installiert oder automatisch aktualisiert haben.
→ Prüfen, ob auf Entwickler-Endpoints die Versionen 2.1.312/2.1.313 aus dem Cursor-Marketplace installiert wurden, und bei Fund authorized_keys-Einträge mit Kommentar svc-telemetry, .stk_-Dateien sowie SSH-Tunnel-Prozesse entfernen und Credentials rotieren.
News
Microsoft Security Blog·
vor 7 Tagen·
Wichtigkeit 82
KI
security
Microsoft Threat Intelligence dokumentiert zwei human-operated Intrusions, bei denen Angreifer per Teams-Nachrichten und -Anrufen Helpdesk-Mitarbeiter imitierten und Nutzer zu Quick-Assist-Sessions überredeten. Nach dem Remote-Zugriff wurden portable Python-, Bun- oder Java-Runtimes gestaged und AD CS auf ausnutzbare Zertifikatspfade geprüft: In einem Fall ein ESC1-anfälliges Template für privilegierte Konten inklusive DCSync, im anderen PetitPotam-NTLM-Relay auf Web Enrollment (ESC8) mit PKINIT gegen das Domänenkonto. Betroffen sind alle Tenants mit AD CS-Infrastruktur und permissiven Templates bzw. ungeschützten Enrollment-Endpunkten.
→ Certificate Templates und Web-Enrollment-Endpunkte auf ESC1/ESC8 prüfen und absichern, denn ein einmal ausgestelltes Auth-Zertifikat überlebt Passwort-Reset und Reimaging und bleibt ein dauerhafter Zugangspfad.
News
Microsoft Security Blog·
vor 1 Tagen·
Wichtigkeit 78
KI
admins
Microsoft kündigt eine On-Premises-Security-Initiative für Exchange Server, SharePoint Server und Skype for Business Server an. Kern ist der neue On-Premises Baseline Security Mode mit sicheren Standardkonfigurationen, automatischen Sicherheitsupdates nach einer festen Frist (Ziel Q1 2027) sowie dem standardmäßig aktivierten Emergency Mitigation Service 2.0 (Dezember 2026 für Exchange und Skype, Januar 2027 für SharePoint). Betroffen sind alle Organisationen, die diese Workloads noch lokal betreiben.
→ Prüfen, ob die betroffenen Server auf unterstützten Versionen laufen und ob automatische Updates sowie Emergency Mitigation Service im eigenen Change-Prozess tolerierbar sind – sonst drohen ungeplante Patch- und Konfigurationsänderungen.
News
Microsoft Security Blog·
vor 3 Tagen·
Wichtigkeit 78
KI
security
Microsoft Threat Intelligence dokumentiert eine Fake-Download-Kampagne, bei der präparierte Inno-Setup-Installer nach dem Start mehrere monetarisierte Payloads nachladen, darunter Proxy-Pool-Software, Distributed-Computing-Clients (BOINC, CharityEngine) und Adware-Utilities. Die Installer nutzen Callback-Muster mit d=inno und r=offer_execution, um Angebote, Affiliate- und Download-Network-IDs zu koordinieren und Installationsergebnisse zu tracken. Betroffen sind Endpunkte von Nutzern, die gecrackte Software, Spiele oder Aktivierungstools herunterladen.
→ Prüfen, ob PUA-Schutz und Defender-Policies aktiv sind und ob unerwartete SYSTEM-Scheduled-Tasks oder Proxy-/BOINC-Prozesse auf Endpunkten auftauchen.
News
Entra.news (Merill Fernando)·
vor 6 Tagen·
Wichtigkeit 78
KI
admins
Microsoft führt Conditional Access Policy Plans in die Public Preview ein, mit denen sich Policies als versionierte, migrierbare Pläne verwalten lassen. Mehrere Termine wurden verschoben: Passkey-Profile gehen erst am 2. Juli 2027 in GA, die MemberOf-Ablösung endet am 3. November 2026 (bzw. 31. März 2027 mit ID Governance), und die Abschaltung erfolgloser SMS-First-Factor-Anmeldungen rutscht auf November 2026. Zusätzlich wird die Risiko-basierte CAPTCHA-Prüfung für SMS- und Voice-Authentifizierung eingeführt.
→ Prüfen, ob eigene Conditional-Access-Policies für die Migration auf Policy Plans vorbereitet sind und ob die MemberOf-Regeln sowie SMS-/Voice-Methoden vor den neuen Fristen abgelöst werden.
News
Microsoft Security Blog·
vor 1 Tagen·
Wichtigkeit 72
KI
security
Microsoft führt mit Dynamic Permissions, Dynamic Agent Risk und Dynamic Conditional Access neue Mechanismen ein, die die Rechte von AI Agents auf die aktuelle Aufgabe begrenzen und bei Risikoänderungen automatisch einschränken oder eine menschliche Freigabe verlangen. Zusätzlich ist Microsoft Execution Containers (MXC) als OS-erzwungene Least-Privilege-Isolation für lokale Agents auf Windows allgemein verfügbar, und Defender erkennt nun über 50 lokale AI Agents samt konfigurierter MCPs auf Windows und macOS. Betroffen sind vor allem Tenants, die Agents auf Unternehmensdaten und -tools zugreifen lassen.
→ Agent-Identitäten brauchen jetzt eigene, aufgabengebundene Berechtigungen statt breiter Delegation – prüfen, ob bestehende Agent-Registrierungen und Conditional-Access-Policies diese Einschränkung bereits abbilden.
Sicherheit
Microsoft Security Blog·
vor 1 Tagen·
Wichtigkeit 72
KI
security
Microsoft Threat Intelligence verzeichnete im Q3 2026 rund 7,3 Milliarden E-Mail-Phishing-Bedrohungen, allein im September fast 3 Milliarden – ein Anstieg von 41 Prozent gegenüber August. Auffällig: Bei 63 Prozent der als bösartig erkannten Spoofing-Nachrichten mit dokumentiertem Ergebnis griffen Tenant- oder Benutzer-Overrides, die die Schutzmaßnahmen aushebelten. QR-Code-Phishing fiel um 67 Prozent gegenüber Q2, während CAPTCHA-gestütztes Phishing mit SVG-Anhängen wieder zunahm.
→ Überprüfen, ob bestehende Tenant- und User-Overrides in Exchange Online Protection/Defender for Office 365 noch nötig sind, da sie nachweislich als Einfallstor für Spoofing von Business-Service-Domains dienen.
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Entra.news (Merill Fernando)·
vor 12 Tagen·
Wichtigkeit 72
KI
security
Der wöchentliche Entra-Newsletter #172 bündelt mehrere sicherheitsrelevante Themen: eine Analyse wiederkehrender Conditional-Access-Lücken, neue Device-Code-Phishing-Angriffe sowie drei Message-Center-Einträge zu Telefonie-Providern für SMS/Voice-Authentifizierung, geänderten Berechtigungen für AgentIdentity.CreateAsManager und einer Prüfung, wer Agent-Identitäten erstellen darf. Zusätzlich wird die GA-Änderung zur Erkennung widerrufener App-Credentials sowie eine Public Preview für Provisioning-Objektverbindungen per Graph gemeldet.
→ Prüfen, wer in Ihrem Tenant Agent-Identitäten erstellen darf und ob Conditional-Access-Policies MFA-Ausnahmen oder Plattformlücken enthalten, die Device-Code-Phishing begünstigen.
Sicherheit
Microsoft Security Blog·
vor 8 Tagen·
Wichtigkeit 62
KI
security
Microsoft Threat Intelligence ordnet nordkoreanische Akteure in vier Reifegrade der KI-Nutzung ein: Jade, Coral und Jasper Sleet haben KI in alle Workflows operationalisiert, Diamond, Onyx, Pearl und Sapphire Sleet befinden sich im beschleunigten Ausbau. Die Akteure setzen generative und agentische KI für Reconnaissance, maßgeschneiderte Lures, gefälschte Identitäten und Tool-Entwicklung ein, unter anderem über das Open-Source-Framework ARTEX. Die Operationen bleiben menschlich gesteuert, zielen aber weiter auf Krypto-, Finanz-, IT- und Behördenumgebungen.
→ Da KI-gestützte, hochgradig personalisierte Social-Engineering- und Identitätsangriffe schneller und überzeugender werden, sollten Tenant-Admins Conditional Access, Token Protection und Helpdesk-Prozesse gegen kompromittierte Identitäten härten und Defender-Signale für diese Akteure aktiv auswerten.
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Microsoft Security Blog·
vor 4 Tagen·
Wichtigkeit 52
KI
security
Eine Analyse von rund 383.000 seit 1999 veröffentlichten CVEs zeigt, dass nur etwa 2.000 (0,5 Prozent) tatsächlich in freier Wildbahn ausgenutzt wurden. Ausgenutzte Schwachstellen konzentrieren sich stark auf Systemübernahme-Klassen: Server-seitige RCE steigt von 20 auf 37 Prozent, lokale Privilegieneskalation von 11 auf 18 Prozent, während XSS und Denial-of-Service deutlich seltener ausgenutzt werden. Zudem sind OS-Schwachstellen bei ausgenutzten CVEs mit 41 Prozent fast doppelt so stark vertreten wie im Gesamtbestand.
→ Patch-Priorisierung sollte sich an Ausnutzungswahrscheinlichkeit und Blast Radius orientieren statt an reiner CVSS-Höhe, da Server und Netzwerk-Appliances oft wochen- bis jahrelang ungepatcht bleiben.
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Microsoft Security Blog·
vor 1 Tagen·
Wichtigkeit 46
In October 2026, the financially motivated threat actor Storm-3358 began targeting organizations in the financial sector using the agentic AI offensive framework ARTEX. The post ARTEX abuse expands as cybercriminals target financial sector appeared first on Microsoft Security Blog .
→ Einordnung aus dem Identity-Ökosystem — gut für Kundenargumentation. (betrifft Agent ID)
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Microsoft Security Blog·
vor 8 Tagen·
Wichtigkeit 42
KI
security
IDC hat Microsoft im MarketScape für moderne Endpoint-Security für Enterprises 2026 als Leader eingestuft. Der Bericht hebt autonome Attack Disruption, agentische KI über Security Copilot (jetzt allgemein verfügbar) sowie plattformübergreifende Abdeckung mit Sovereign-Cloud-Optionen hervor. Zusätzlich beschreibt der Beitrag neue Defender-Funktionen zur Erkennung und Laufzeitabsicherung lokaler KI-Agenten und MCP-Server unter Windows und macOS.
→ Wer lokale KI-Agenten im Einsatz hat, sollte prüfen, ob Defender-Agent-Discovery und die Runtime-Protection-Preview aktiviert sind, da Prompt-Injection sonst ungefiltert auf Agent-Aktionen trifft.